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26. November 2021

Typ-2-Diabetes

Frühe Blutzuckerwerte entscheidend für Prognose

Bei Typ-2-Diabetikern muss der Blutzuckerspiegel so rasch wie möglich gut eingestellt werden. Die Jahre unmittelbar nach der Diagnose sind von entscheidender Bedeutung für das künftige Risiko von Herzinfarkten und Tod. Das geht aus einer schwedisch-britischen Studie hervor. Dabei wurde der Einfluss der Blutzuckerwerte ab dem Zeitpunkt der Diagnose „Typ-2-Diabetes“ auf das Risiko von Herzinfarkt und Tod 10–20 Jahre später untersucht. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Blutzuckerwerte in einem frühen Diabetesstadium einen viel größeren Einfluss auf die zukünftige Prognose haben als bisher angenommen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Einstellung des Blutzuckerspiegels gemäß den Behandlungsrichtlinien (HbA1c 52mmol/mol oder niedriger) ab dem Zeitpunkt der Diagnose mit einem etwa 20% niedrigeren Sterberisiko 10–15 Jahre später verbunden war, verglichen mit der Einstellung eines höheren Blutzuckerspiegels (HbA1c 63mmol/mol). Darüber hinaus zeigte die Studie, dass eine Verzögerung einer guten Blutzuckereinstellung bis 10 Jahre nach der Diagnose nur mit einem um 3% geringeren Sterberisiko verbunden war.

Lind M et al.: Diabetes Care 2021; https://doi.org/10.2337/dc20-2439

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