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28. August 2022

Neue Arbeitsgruppe der DGIM

Gesundheit und Klima

Es steht außer Frage, dass sich der Klimawandel – wie Umwelt- und insbesondere Luftverschmutzung – auf den menschlichen Organismus auswirkt. Die Folgen sind in der Inneren Medizin in Form einer erhöhten Morbidität und Mortalität bei Extremtemperaturen nachweisbar. Doch auch das Gesundheitssystem selbst trägt zum Klimawandel bei. Viele Aussagen zu den Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Gesundheit beruhen allerdings auf Modellrechnungen, epidemiologischen Beobachtungen und Registerdaten. Kontrollierte und prospektive Studien sind dagegen rar.

Um die Diskussion über die gesundheitlichen Folgen der Erderwärmung und Klimaveränderungen wissenschaftlich fundiert zu führen, hat die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) eine neue Arbeitsgruppe (AG) „Gesundheit und Klima“ gegründet. Ziel der AG ist es, wissenschaftlich belegte Fakten zum Einfluss des Klimas im Bereich der Inneren Medizin zusammenzutragen, die Rolle des Gesundheitswesens als Mitverursacher des Klimawandels zu beleuchten und konsentierte Empfehlungen zur Prävention und Gesundheitsfürsorge sowie zur CO₂-Reduktion in Klinik und Praxis auszuarbeiten.

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)


Zitierhinweis: erschienen in dieser Ausgabe
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