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29. März 2022

Zöliakie

S2k-Leitlinie aktualisiert

Etwa 1% der Bevölkerung Europas ist von Zöliakie betroffen. Symptome und Erkrankungssituation sind dabei sehr variabel: Bauchschmerzen, Bläh- und Völlegefühl, chronischer Durchfall, Übelkeit oder Gewichtsverlust sind einige der Symptome, die aber häufig nicht eindeutig sind. Betroffene müssen, bis die Diagnose feststeht, mitunter einen langen Leidensweg hinter sich bringen. Unter Mitwirkung von Experten aus Gastroenterologie, Kindergastroenterologie, Pathologie, Genetik, Ernährungsmedizin, Ernährungswissenschaft und Mitgliedern der Patientenselbsthilfegruppe Deutsche Zöliakie Gesellschaft (DZG) wurde jetzt die S2k-Leitlinie „Zöliakie“ aktualisiert. Im Fokus stehen Symptomatik, Differenzialdiagnostik, im Zuge deren Zöliakie erwogen werden sollte, sowie genetische Syndrome, Autoimmunerkrankungen und Konstellationen mit erhöhtem Zöliakie-Risiko. Die Leitlinie will damit den Weg zur gesicherten Diagnosestellung verkürzen und die Beratungskompetenz der Ärzte stärken, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

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Weitere Informationen zur Leitlinie unter: https://www.dgvs.de/wissen/leitlinien/leitlinien-dgvs/zoeliakie/

Aktuelle CME
zum Thema Zöliakie „Das Chamäleon enttarnen“

Pressemitteilung Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)

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