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13. September 2021

Reizdarmsyndrom

Aktualisierte S3-Leitlinie veröffentlicht

Immer wieder krampfartige Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, ohne dass eine eindeutige organische Ursache auszumachen ist – das sogenannte Reizdarmsyndrom (RDS) kann die Lebensqualität erheblich einschränken. Zwischen 4 und 10% der Deutschen sind von der Erkrankung betroffen.

Um dem aktuellen Wissensstand zu Diagnostik und Behandlung des RDS gerecht zu werden, haben die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und die Deutsche Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität e.V. (DGNM) in Zusammenarbeit mit 17 weiteren Fachgesellschaften jetzt die aktualisierte S3-Leitlinie „Reizdarmsyndrom“ veröffentlicht. Unter anderem wurden darin die Kapitel zur Ernährung, zur psychotherapeutischen Behandlung und zu komplementären Therapien deutlich erweitert. Zudem ist erstmals ein eigenständiges Kapitel zum Reizdarmsyndrom bei Kindern enthalten.

Die aktualisierte Leitlinie ist abrufbar unter: https://www.dgvs.de/wissen/leitlinien/leitlinien-dgvs/reizdarmsyndrom/

Pressemitteilung Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)


Zitierhinweis: erschienen in dieser Ausgabe
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