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5. Oktober 2021

Auffrischungsimpfungen

Haftungsfrage geklärt

Laut einer Stellungnahme des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) übernimmt der Bund potenzielle Versorgungsansprüche der Patienten bei den ab September möglichen COVID-19-Auffrischungsimpfungen, vorausgesetzt, die ärztlichen Sorgfaltspflichten bei der Aufklärung und Verabreichung des Impfstoffs wurden beachtet. Auch hier greift laut BMG §60 des Infektionsschutzgesetzes.

Das BMG weist zudem darauf hin, dass die erneute Gabe beziehungsweise Wiederholung einer Behandlung mit einem zugelassenen Arzneimittel „ein bestimmungsgemäßer Gebrauch ist und nicht außerhalb der Zulassung erfolgt“.

Nach dem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) Anfang August können ab September Höchstbetagte und Pflegebedürftige sowie immunsupprimierte und immungeschwächte Personen eine Auffrischungsimpfung erhalten, wenn die abgeschlossene Impfserie mindestens sechs Monate her ist. Dies wurde damit begründet, dass es bei ihnen zu einem verminderten oder schnell nachlassenden Schutz nach der Impfung kommen könne.

Weitere Informationen unter: www.kbv.de/html/1150_53651.php

Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV


Zitierhinweis: erschienen in dieser Ausgabe
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