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13. September 2021

Katzenhaarallergie

Neuer Therapieansatz in Sicht

Allergischer Schnupfen, Bindehautentzündung und insbesondere allergisches Asthma – typische Symptome einer Katzen(haar)allergie. Behandelt werden diese Symptome in der Regel mit Antihistaminika, Cortison-Nasenspray oder Asthmamedikamenten. Die allergenspezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) ist derzeit die einzige Behandlungsoption, mit der eine Unempfindlichkeit des Immunsystems gegen das auslösende Allergen erzeugt werden kann. Die Wirksamkeit setzt allerdings erst einige Monate nach Therapiebeginn ein. In seltenen Fällen können durch die Behandlung schwerwiegende Nebenwirkungen ausgelöst werden.

Ein neuer Ansatz gegen diese Allergie könnte jetzt einen Durchbruch in der Therapie bedeuten. Die Forscher des Universitätsklinikums Münster setzen dabei auf die direkte Therapie mit künstlich hergestellten allergenspezifischen IgG-Antikörpern (Immunglobulin G) gegen das Allergen. Phase-II-Studien waren bereits sehr erfolgreich: Eine einzige Spritze mit diesen Antikörpern konnte die Allergie für einige Wochen regelrecht abschalten. Auch Hauttests zeigten, dass Patienten kaum noch allergisch auf Katzenallergen reagierten.

Pressemitteilung Universitätsklinikum Münster

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