© narloch-liberra iStockphoto

26. November 2021

Opioidabhängigkeit

Substitutionsgestützte Behandlung mit Depotpräparat entfristet

Die substitutionsgestützte Behandlung Opioidabhängiger mit einem Depotpräparat wurde im Bewertungsausschuss von KBV und GKV-Spitzenverband dauerhaft in den EBM aufgenommen. Die Regelung gilt seit dem 1. Oktober.

Danach können behandelnde Ärzte mit der Gebührenordnungsposition 01953 (130 Punkte/14,46 €) einmal in der Woche die subkutane Applikation eines Depotpräparats und die Nachsorge abrechnen. Die Vergütung erfolgt extrabudgetär.

Der Bewertungsausschuss hatte im April 2020 die Behandlung von Opioidabhängigen mit einem Depotpräparat zunächst befristet in den EBM aufgenommen und vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie mehrfach verlängert, zuletzt bis zum 30. September 2021.

Online:
Mehr zum Beschluss des Bewertungsausschusses unter: www.kbv.de/media/sp/EBM_2021-10-01_570_BA_BeeG_Substitution.pdf

Praxisnachrichten Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)

Neueste Artikel
Deutsche Schmerzliga e.V.

Gilt für viele: Erfahrungen einer Schmerzpatientin

„Ich bin verzweifelt ... ich halte es vor Schmerzen nicht mehr aus ... ich kann nicht mehr ... können Sie mir einen Rat geben?“ Dies bekomme ich in zahlreichen Telefonaten, teilweise ...

Studienzusammenfassung: Migräne

Neue Erkenntnisse, große Fortschritte

Migräne ist eine chronische, den Patienten oft lebenslang begleitende neurologische Störung und die zweithäufigste Ursache für Jahre mit „Behinderungen“ weltweit. Die folgenden drei ...