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6. Oktober 2021

Spezialisierte Spürhunde

Tierische Tester erschnüffeln SARS-CoV-2

Hunde werden aufgrund ihres Geruchssinns zunehmend in der medizinischen Forschung eingesetzt. Sie sind in der Lage, infektiöse und nicht infektiöse Krankheiten wie verschiedene Krebsarten, Malaria, bakterielle und virale Infektionen zu erkennen.

Ein Forschungsteam unter Leitung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) untersuchte jetzt im Rahmen einer Studie die Fähigkeit von Spürhunden, SARS-CoV-2 zu „erschnüffeln“. Dazu setzten sie zehn spezialisierte Spürhunde der Bundeswehr ein. Nach einem speziellen Training waren sie in der Lage, 92% von über 5.000 vorgelegten Speichelproben korrekt zu identifizieren. In der Studie mussten die Hunde aber auch Urin- und Schweißproben auf die flüchtigen organischen Verbindungen, die die Zellen SARS-CoV-2-positiver Menschen produzieren, kontrollieren. Die Hunde waren in der Lage, zwischen Proben infizierter und nicht infizierter Personen mit einer durchschnittlichen diagnostischen Sensitivität und Spezifität von 95% bzw. 98% für Urin, 91% bzw. 94% für Schweiß und 82% bzw. 96% für Speichel zu unterscheiden.

Pressemitteilung Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo)

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