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29. August 2022

Ärzte nicht ausreichend eingebunden oder entlohnt

Nichts als Ärger mit der neuen Kodierunterstützung

In vielen Praxen war die Überraschung groß, als die eigene Praxisverwaltungssoftware (PVS) am Ende des zweiten Quartals darauf hinwies, dass zahlreiche im System hinterlegte Diagnosen noch einmal zu überprüfen seien. Grund hierfür ist die gesetzlich angeordnete Einführung der neuen Kodierunter-stützung, die ihren offiziellen Startschuss zum Jahreswechsel hatte und bis zum 30. Juni in jedem PVS implementiert werden musste. Diese führt im Rahmen der KV-Abrechnung unter anderem einen Plausibilitätscheck von Dauerdiagnosen durch, der bei Hausärzten auf wenig Gegenliebe stößt. Denn während die Grundidee der Kodierunterstützung als durchaus sinnvoll einzuschätzen ist, führen die Neuerungen aufseiten der Ärzte zu unentgeltlicher Mehrarbeit – und damit (verständlicherweise) zu Verärgerung.

In vielen Praxen war die Überraschung groß, als die eigene Praxisverwaltungssoftware (PVS) am Ende des zweiten Quartals darauf hinwies, dass zahlreiche im System hinterlegte Diagnosen noch einmal zu überprüfen seien. Grund hierfür ist die gesetzlich angeordnete Einführung der neuen Kodierunterstützung, die ihren offiziellen Startschuss zum Jahreswechsel hatte und bis zum 30. Juni in jedem PVS implementiert werden musste. Diese führt im Rahmen der KV-Abrechnung unter anderem einen Plausibilitätscheck von Dauerdiagnosen durch, der bei Hausärzten auf wenig Gegenliebe stößt. Denn während die Grundidee der Kodierunterstützung als durchaus sinnvoll einzuschätzen ist, führen die Neuerungen aufseiten der Ärzte zu unentgeltlicher Mehrarbeit – und damit (verständlicherweise) zu Verärgerung. ◆◆

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Zitierhinweis: erschienen in dieser Ausgabe
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