8. September 2021

Warum ich Allgemeinarzt bin

„Empathie, Neugierde und Kontinuität sind unabdingbar“

Ich komme aus einer Familie von Ärzten und hatte als Kind schon viele Berührungspunkte mit der Medizin. Für mich stand daher früh fest, dass ich Hausarzt werden möchte. Auch nach über 30 Jahren macht mir der Beruf unverändert großen Spaß und ich bin immer noch neugierig auf jeden neuen Tag, jeden Patienten und jede Krankheit.

Vor vielen Jahren las ich einmal den Satz eines englischen Hausarztes: „Beim Spezialisten kommen und gehen die Patienten, die Krankheiten bleiben die gleichen. Beim Hausarzt kommen und gehen die Krankheiten, die Patienten bleiben die gleichen.“ Meine Patienten auf ihrem Weg ein Stück weit begleiten zu dürfen, empfinde ich als Privileg dieses wunderschönen Berufes. Zugleich wird man auch als Allgemeinarzt immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, wie es jetzt mit COVID-19 der Fall ist. Empathie, Neugierde und Kontinuität sind dabei das wichtigste Handwerkszeug des Praktikers!

Dr. med. Heribert Szika
Facharzt für Allgemeinmedizin und Sportmedizin, Neutraubling
Versorgungsarzt des Landkreis Regensburg in der Corona-Pandemie bis Juni 2020, seither Ärztlicher Koordinator im Landkreis Regensburg
Leiter des regionalen Weiterbildungsverbundes Allgemeinmedizin Wörth a. d. Donau


Zitierhinweis: erschienen in dieser Ausgabe
Neueste Artikel
Eine fast unendliche Geschichte

Mein linkes Knie

Unter der Rubrik „Der Arzt als Patient“ berichten Hausärztinnen und Hausärzte aus eigener Betroffenheit ihre Erfahrungen. Als Patienten suchen sie Rat und Hilfe bei ihren Kollegen, ...