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23. Februar 2021

Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind (AAK)

Hilfe zur Selbsthilfe

Die Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind e.V. (AAK e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, bundesweit Kinder und Jugendliche, die an allergischen Erkrankungen leiden, zu unterstützen.

Das Ziel ist insbesondere die neutrale und von Interessen Dritter unabhängige Förderung der Selbsthilfe. Das umfasst u.a. die Bereiche Prävention, Therapie, Rehabilitation, Pflege sowie die bundesweite Zusammenführung von Betroffenen, Familien, Selbsthilfegruppen, Sachkundigen und Fachleuten.

Das Angebot der AAK-Homepage (www.aak.de) ist vielfältig:

  • umfassende Informationen zur Entstehung, Diagnose, Prävention und klinischen Ausprägung von Allergien

  • praktische Tipps zur Gestaltung des Familienalltags, beispielsweise zur Ernährung oder zum Kindergarten- und Schulbesuch

  • Informationen zum Thema „Allergie und Berufswahl“, etwa zu Belastungen am Arbeitsplatz, zum Arbeitsschutz und zu persönlichen Schutzmaßnahmen

  • Informationen zum Thema „Bauen und Wohnen“, zu Heilklimaaufenthalten und zur Rehabilitation

  • Informationen zu regionalen und überregionalen Veranstaltungen

  • Übersicht zum aktuellen Pollenflug

  • Rezeptsammlung

  • speziell für Kinder konzipierte Informationen auf der Kinderseite

  • Kontaktinformationen zu den regionalen Selbsthilfegruppen, zu Interessens- und Partnerverbänden

Direkter Kontakt zu Gleichgesinnten

Über das Webforum und das „MITMACHnetz“ wird der direkte Austausch zwischen den betroffenen Familien möglich. Hier hat alles Platz, was Familien wichtig ist: Verständnis im Alltag, Gesundheit, Umwelt, Prävention und Kinderrechte.

Zur Beantwortung von Sach- bzw. Fachfragen werden Fachleute hinzugezogen. Es besteht eine Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten sowie mit Ernährungsberatern, Fachleuten aus dem öffentlichen Gesundheitsdienst und vielen weiteren beruflich interessierten Personen.

Unter der Federführung der AAK e.V. werden zurzeit etliche nach §20 SGB V geförderte Projekte durchgeführt. Dazu zählen unter anderem ein Projekt zur Verbesserung der Situation von Kindern und Erwachsenen mit Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten bei der außerhäuslichen Verköstigung oder das Projekt „Starke Familie – starke Kinder“ zur Entwicklung eines „regionalen Hilfekatalogs“ für die betroffenen Familien, der die kommunal vorhandenen Hilfsmöglichkeiten aufzeigt.Das Projekt „Selbsthilfe bewegen“ hat zudem die Vernetzung von regionalen und überregionalen Akteuren im Sinne eines Familien-Netzwerks zum Ziel.


Zitierhinweis: erschienen in dieser Ausgabe
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