© Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie_Leihgabe der Ernst von Siemens Kunststiftung_Jorg P. Anders

13. Mai 2022

Why are you angry?

Paul Gauguin (1848–1903) zählt als Mitbegründer des Synthetismus und Wegbereiter des Expressionismus zu den einflussreichsten Künstlern der Moderne. Seine bekanntesten Werke – u. a. das Gemälde „Tahitianische Fischerinnen“ – entstanden während des Aufenthalts auf der Südseeinsel Tahiti, wohin er 1891 zur spirituell-künstlerischen Suche nach dem irdischen Paradies aufbrach. Dabei spiegeln seine großflächigen, farbintensiven Bilder seinen Traum von der Südsee wider, nicht die koloniale Realität. Die Ausstellung „Paul Gauguin – Why Are You Angry?“ in der Alten Nationalgalerie Berlin präsentiert bis 10. Juli seine Werke, die stark durch westlich-koloniale Vorstellungen von Exotik und Erotik geprägt waren, und konfrontiert diese paradiesische Erzählung Gauguins mit dem Blick zeitgenössischer, einheimischer Künstler auf Gender, Kolonialismus und Repräsentation. Neben Gemälden, Grafiken und Holzschnitzereien zeigt die Schau seltener ausgestellte Objekte wie Keramiken, Texte und Bücher. Zur Ausstellung ist ein deutsch- und englischsprachiger Katalog mit zahlreichen Abbildungen und Texten zum Preis von 28 € erhältlich. Weitere Informationen, Öffnungszeiten und Tickets unter: www.smb.museum/ausstellungen/detail/paul-gauguin-why-are-you-angry/

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