11. November 2021

Warum ich Allgemeinarzt werde

„Ich bin der typische Quereinsteiger“

Von Haus aus bin ich Anästhesist. Nach der Facharztweiterbildung arbeitete ich noch zwei Jahre in der Klinik. Letztlich war es aber dann doch der fehlende Primärkontakt zum Patienten mit all seinen Beschwerden und Erkrankungen. So hatte ich mich im Alter von 40 Jahren entschieden, nochmals 2 Jahre Weiterbildungszeit in einer Allgemeinpraxis draufzusatteln. Und nochmals für eine Facharztprüfung zu pauken. Ich hatte da schon eine Familie mit zwei kleinen Kindern.

Unmittelbar nach Beginn meiner Weiterbildungszeit habe ich begonnen, mich nach einer passenden Praxis zur Niederlassung umzusehen. Ich hatte viele Kontakte und Gespräche, bis sich das herauskristallisierte, was ich wirklich suchte. Am 1. Januar 2022 ist es nun so weit. Ich übernehme einen Praxissitz in einer Großstadt und erweitere die Einzelpraxis meines Vorgängers zu einer Praxis für Allgemeinmedizin, in der ich bald mit einem angestellten Kollegen zusammenarbeiten werde. Ich bin also der typische Quereinsteiger in die Allgemeinmedizin und ich habe den langen Weg nicht bereut. Allgemeinmedizin ist für mich die Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu kommen und ihnen bei den vielfältigen Problemen, die das Leben mit sich bringt, zu helfen.

Dr. med. Mario Mayer
Facharzt für Allgemeinmedizin
Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin
Notarzt, Regensburg

42 Jahre, verheiratet, zwei Kinder

Das Foto zeigt Dr. Mayer während seines letzten Weiterbildungsabschnitts in der Allgemeinmedizin in der Gemeinschaftspraxis Nittendorf.


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