11. März 2021

warum ich Allgemeinarzt bin

„Den ersten Kontakt mit dem Gesundheitswesen gestalten“

M. Pfaff: Ich bin Allgemeinarzt, weil mir der Kontakt mit den Menschen gefällt. Die medizinischen Herausforderungen beim ersten Kontakt des Patienten mit dem Gesundheitswesen mitzuerleben, mitzugestalten und an den Entscheidungen mitzuwirken, das ist eine lebenslange Aufgabe, die mir liegt – und ja, ich würde wieder Allgemeinarzt werden!

E. Haas: Für mich ist es das lebenslange Begleiten des Einzelnen und seiner Familie, was den Reiz des Berufs ausmacht. Das breite Spektrum der Medizin mit all ihren Nuancen auf die menschliche, für den Patienten verständliche Ebene runterzubrechen. Ihm zu sagen, was er tun kann, wie er sein Leben, seine Gesundheit oder seine Krankheit gestalten kann und wie ich ihm dabei helfen kann.

Zu zweit ergänzen wir uns in vielerlei Hinsicht positiv, sei es auf fachlicher Ebene, in wirtschaftlichen Belangen oder bei Vertretungen im Krankheitsfall und wenn einer von uns beiden Urlaub macht. Gemeinschaftspraxismodelle wie unseres – und sogar solche mit mehr als zwei Kollegen – halten wir für attraktiv und zeitgemäß für die Ausübung des Berufs.

Marko Pfaff
Facharzt für Allgemeinmedizin, Chirotherapie

Eike Haas
Facharzt für Allgemeinmedizin, Ernährungsmediziner

Gemeinschaftspraxis, Teublitz und Maxhütte-Haidhof


Zitierhinweis: erschienen in dieser Ausgabe
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