8. Juni 2021

Warum ich Allgemeinärztin bin

„Ich habe eine unbändige Neugier auf Menschen“

Was mich für den Beruf der Allgemeinärztin begeistert, ist, dass ich eine unbändige Neugier auf Menschen habe, nie Neugier auf Kranke oder deren Krankheiten.

Auch das Verfolgen eines Lebenslaufes, zu sehen, wie sich ein Mensch entwickelt, ist wunderbar. Jetzt bin ich 15 Jahre in dem Geschäft und da haben die Kleinen, die ich damals behandelt habe, teilweise schon selbst Kinder gekriegt. Zu sehen, wie Lebensgeschichten weitergehen und Krankheiten, die wirklich ernst waren, sich zum Positiven gewandt haben, ist etwas Großartiges. Wenn man zu viel von einem Menschen weiß, kann es mitunter aber sogar ein bisschen hinderlich sein. Das muss man manchmal ausblenden können, um in der aktuellen Situation mit dem Patienten weiterzukommen. Dass man auch den „Reset-Knopf“ drücken kann, halte ich für eine der wichtigsten Fähigkeiten in der Allgemeinmedizin überhaupt.

Dr. med. Alexandra Golla-Ebert

Neueste Artikel
„Der Allgemeinarzt“ – Jeder zweite liest ihn regelmäßig

Top-Qualität setzt sich durch

Aus dem umfangreichen Print-Journal-Angebot schaffen es nur wenige Journale, sich in der Nutzenwahrnehmung zu unterscheiden und deutlich abzusetzen.

Zunächst ganz harmlos

Es blitzt und Mücken tanzen vor den Augen

Unter der Rubrik „Der Arzt als Patient“ berichten Hausärztinnen und Hausärzte aus eigener Betroffenheit ihre Erfahrungen. Als Patienten suchen sie Rat und Hilfe bei ihren Kollegen, ...

Warum ich Allgemeinarzt werde

„Ich bin der typische Quereinsteiger“

Von Haus aus bin ich Anästhesist. Nach der Facharztweiterbildung arbeitete ich noch zwei Jahre in der Klinik. Letztlich war es aber dann doch der fehlende Primärkontakt zum Patienten mit ...